Der Prozess

Foto zeigt die Innenansicht des Stadions im Jahnsportpark Berlin. Es ist ein Lauffeld, der großer Rasen und die Tribüne abgebildet.

Der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark

Der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark ist als drittgrößte Sportstätte Berlins ein wichtiger Bestandteil der Berliner Sportlandschaft und darüber hinaus von nationaler und internationaler Bedeutung. Der Sportpark sichert zahlreichen Sportvereinen und -verbänden, Schulen und Hochschulen von Berlin sowie weiteren Sportinteressierten den sportlichen Lehr-, Übungs- und Wettkampfbetrieb. Darüber hinaus gehen dort viele Freizeitsportler*innen aus der engeren und weiteren Nachbarschaft vielfältigen sportlichen Aktivitäten nach.

Der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark ist mit dem Cantianstadion eine wichtige Veranstaltungs- und Wettkampfstätte der Hauptstadt und soll künftig eine herausragende Rolle für den Inklusionssport einnehmen. Ebenso übernimmt er als Grünfläche mit dem unmittelbar benachbarten Mauerpark eine wichtige Funktion für Freizeit und Erholung sowie Klima und Ökologie.

Eingeschränkte Nutzung

Bis heute verzeichnet die Sportstätte eine weit überdurchschnittliche Auslastung durch vielfältige sportliche und kulturelle Nutzungen gegenüber anderen Berliner Sportanlagen. Gleichwohl weist der Sportpark und insbesondere das Cantianstadion erhebliche funktionale Schwächen auf, vor allem hinsichtlich der räumlichen Angebote für den inklusiven Sport. Seit dem 1. Januar 2021 ist das Stadion aufgrund des mangelhaften baulichen Zustandes für den Betrieb nur eingeschränkt nutzbar.

Die Weiterentwicklung

Machbarkeitsstudie 2014/2020

Die berlinweit steigenden Bedarfe an Sportflächen sowohl für den Vereins- und Wettkampfsport als auch für den Breiten- und Freizeitsport und der hohe Sanierungsstau für die vorhandenen Sportstätten haben dazu geführt, dass bereits im Jahre 2014 durch die Senatsverwaltung für Inneres, Digitalisierung und Sport ein Nutzungs- und Entwicklungskonzept als Machbarkeitsstudie (MBS) erarbeitet wurde.

Zur Ermittlung der tatsächlichen Bedarfe wurde die Studie bis Juni 2020 unter Beteiligung der Vereine und Verbände, der Verwaltungen sowie der Stadtgesellschaft und der Bürgerinitiativen und -vereine durch die Senatsverwaltung für Inneres, Digitalisierung und Sport aktualisiert.

Umsetzung in mehreren Teilschritten

Zentrale Projektbeteiligte

Neben der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, die als Bedarfsträgerin für die räumlichen und funktionalen Anforderungen an den künftigen Sportpark verantwortlich ist, konzipiert und begleitet die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen den Planungs- und Beteiligungsprozess zur Weiterentwicklung des Sportparks und des Stadions im Sinne einer Gesamtkonzeption. Darüber hinaus wird die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen im Auftrag des Bedarfsträgers bauvorbereitende Maßnahmen und Baumaßnahmen durchführen und hat den dafür notwendigen Realisierungswettbewerb für das Cantianstadion und den Sportpark in 2021 in einem Werkstattverfahren vorbereitet und in 2022 ausgelobt.

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen – Abteilung Städtebau und Projekte

  • Durchführung des Beteiligungsverfahrens einschließlich der Planungswerkstätten
  • Planungsbehörde, verantwortlich für die Durchführung des Bebauungsplanverfahrens
  • Zuständig für die Auslobung des Realisierungswettbewerbes
Projektwebseite der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen – Abteilung Hochbau

  • Baudienststelle, verantwortlich für die Umsetzung der Baumaßnahmen

Senatsverwaltung für Inneres und Sport

  • Bedarfsträgerin, verantwortlich für die Ermittlung der sportfachlichen Bedarfe
Webseite der Senatsverwaltung für Inneres und Sport

Bezirksamt Pankow

  • Vertreter der bezirklichen und lokalen Belange
Webseite des Stadtentwicklungsamtes des Bezirks Pankow

Verfahrensmultiplikator*innen

  • Vertreter*innen der Stadtgesellschaft und relevanter Vereine, Verbände und Initiativen